Die Vorteile der Philips Pensionskasse

Sieben Gründe, die Sie überzeugen werden

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Altersabsicherung im betrieblichen Bereich zu festigen und gleichzeitig die Vorteile der Philips Pensionskasse (VVaG) zu nutzen:

arbeitgeberzuschuss

Arbeitgeberzuschuss

Ihr Arbeitgeber zahlt Ihnen einen monatlichen Zuschuss zu Ihrem Vertrag bei der Philips Pensionskasse (VVaG).

steuerfreiheit

Steuerfreiheit

Sie haben die Möglichkeit, die Beiträge steuer- und sozialabgabenfrei (innerhalb der gesetzlichen Grenzen) per Entgeltumwandlung zu zahlen.

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Keine Provisionen und Abschlussgebühren

Vermittlung und Abschluss der betrieblichen Altersversorgung in der Philips Pensionskasse (VVaG) sind für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kostenlos.

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Inklusive Invaliditäts- und Hinterbliebenenabsicherung

Invaliditäts- und Hinterbliebenenabsicherung ist eingeschlossen. Der Umfang variiert je gewähltem Tarif.

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Portabilität

Einbringung oder Mitnahme des angesammelten Kapitals ist bei Arbeitgeberwechsel im Rahmen der gesetzlichen Regelung möglich.

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Flexibilität

Je nach Ihrer persönlichen Lebenssituation können Sie die Beitragszahlung flexibel gestalten.

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Keine Anrechnung bei Arbeitslosigkeit

Die Ansprüche aus Ihrem Vertrag bei der Philips Pensionskasse (VVaG) werden nicht auf Leistungen bei Arbeitslosigkeit angerechnet.

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Haben unsere Vorteile Sie überzeugt?

 

Dann füllen Sie unseren Aufnahmeantrag aus und werden Mitglied der Philips Pensionskasse (VVaG).

 

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Die richtige Lösung für jeden. Jederzeit.

Unsere Produkte und Leistungen auf einen Blick

Tarif 2008 / 2008 Z

Die Tarife 2008 und 2008 Zusatzversorgung werden seit dem 01.02.2008 angeboten. Alle neu in die Pensionskasse eintretenden Arbeitnehmer, also alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in einem Arbeits- bzw. Ausbildungsverhältnis mit der Philips GmbH oder einem gemäß Satzung an der Philips Pensionskasse (VVaG) beteiligten Unternehmen stehen, werden in diesen Tarifen versichert.

 

Darüber hinaus erhalten Mitglieder der Pensionskasse, die bislang im Tarif 1985 bzw. 2002/2002Z versichert sind und nun ihren Versicherungsschutz erweitern wollen, eine Versicherung nach diesen Tarifen.

 

Es wird eine Alters-, Hinterbliebenen- und Invalidenversorgung angeboten.

Leistungen

  • Alters-, Hinterbliebenen- und Invalidenversorgung

  • Unisex-Tarif, das bedeutet gleiche Leistung bei gleichem Beitrag, unabhängig vom Geschlecht

  • Altersrente in der Regel ab 65 Jahre
    (spätestens ab 67 Jahre)

  • Ab dem 62. Lebensjahr ist eine vorzeitige Inanspruchnahme der Altersrentenzahlung möglich
    (0,30 % bzw. 0,25 % Abschlag monatlich der versicherten Rente bei Rentenbeginn vor dem 65. Lebensjahr)

  • Nach dem 65. Lebensjahr ist eine spätere Inanspruchnahme möglich
    (0,35 % Zuschlag monatlich der versicherten Rente bei Rentenbeginn nach dem 65. Lebensjahr)

  • Invalidenrente in Höhe der erreichten Altersrentenanwartschaft
    (nicht der im Alter von 65 Jahren erreichbaren Altersrente)

  • Erhöhte Invaliden- und Hinterbliebenenrente
    (maximal die im Alter von 60 Jahren erreichbaren Altersrente) kann vor Vollendung des 45. Lebensjahres gegen einen zusätzlichen Beitrag versichert werden (Tarif 2008 Z); der zusätzliche Monatsbeitrag beträgt 7,5 % des laufenden Gesamt-Monatsbeitrages (Arbeitsgeber- und Arbeitnehmerbeitrag) im Tarif 2008 Z

  • Im Todesfall vor und nach Beginn der Altersrente werden Hinterbliebenenrenten gezahlt

  • Anspruch auf 60 % Witwen-/Witwerrente bzw. 20 % Waisenrente in Höhe der versicherten Altersrente oder im Tarif 2008 Z erhöhte Invalidenrente

Rechnungszins 2,25 % p. a. zzgl. Überschussbeteiligung

Die laufenden Beiträge (mindestens € 10 monatlich oder ein Vielfaches) werden jeweils als Einmalbeiträge verwendet. Damit setzt sich die Rentenanwartschaft aus den einzelnen Rentenbausteinen (Steigerungsbeträge) für alle bereits entrichteten Beiträge zusammen. Diese Anwartschaft repräsentiert die Grundversorgung. Für den Fall der Invalidität bedeutet dies im Tarif 2008, dass zunächst nur vergleichsweise geringe Leistungen möglich sind, die im Versicherungsverlauf allmählich steigen.

 

Um diese in den Anfangsjahren eher niedrige Leistung zu kompensieren, wird die Zusatzversorgung »Z« angeboten, die bis zum 60. Lebensjahr eine erhöhte Invaliditäts- und Hinterbliebenenrente gewährleistet.

Geschlossene Tarife

Im Tarif 1985 wurden die seit Gründung der Pensionskasse bestehenden Tarifvarianten zusammengefasst. Dieser Tarif wurde durch Beschluss des Vorstands der Pensionskasse zum 01.01.2002 geschlossen.

 

Der Tarif 2002 /2002Z wurde durch Vorstandsbeschluss zum 01.02.2008 für Neumitglieder und per 01.06.2016 für Beitragserhöhungen und Einmalzahlungen geschlossen.

 

Das bedeutet, dass Neuaufnahmen und auch Beitragserhöhungen im Tarif 1985, 2002 oder 2002Z nicht mehr möglich sind. Zusätzliche Beiträge sowie Einmalzahlungen können daher nur im Tarif 2008 / 2008 Z eingebracht werden.

Riester-Rente

Was bedeutet »Riester-Rente«?

 

Der umgangssprachliche Begriff der „Riester-Rente“ bezieht sich auf Altersvorsorgeprodukte, die eine Förderung nach §§ 10a, 79 ff. Einkommensteuergesetz (EStG) erfahren, d.h.:

  • die Nutzung staatlicher Förderzulagen (für Anwärter, u.U. auch für dessen Ehepartner und für jedes Kind) und / oder
  • Steuerermäßigung durch Sonderausgabenabzug im Rahmen der Einkommensteuererklärung

gemäß § 10a EStG („Riester-Förderung“).

 

Die „Riester-Rente“ ist eine 2002 eingeführte, staatlich geförderte Rentenversicherung, die sowohl von Einrichtungen der privaten Altersvorsorge (wie z. B. Lebensversicherungsunternehmen oder Anbieter von Fondsprodukten) als auch von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (wie z. B. Philips Pensionskasse (VVaG)) angeboten werden kann.

 

Höhe der jährlichen Riesterzulagen im Überblick:

 

Ab 2018 beträgt die Grundzulage € 175.

Die Kinderzulage pro Kind (seit 2008 geboren) beträgt € 300.

Die Kinderzulage pro Kind (vor 2008 geboren) beträgt € 185.

 

Was ist bei der Kinderzulage zu berücksichtigen?

Der Förderberechtigte hat solange Anspruch auf die Kinderzulage, wie ein Kindergeldanspruch besteht, maximal bis zum 25. Lebensjahr. D. h. wird beispielsweise das Kindergeld gestrichen, weil das Kind mittlerweile ein eigenes Einkommen erwirtschaftet, so entfällt auch die Berechtigung zur  Riester-Kinderzulage.

 

Wer nach dem 31.12.2007 Familienzuwachs bekommen hat, darf sich über eine noch höhere Kinderzulage freuen, denn für diese neugeborenen Kinder zahlt der Staat eine jährliche Riester-Kinderzulage von € 300.

Zusätzlicher positiver Effekt: Der Beitrag zur Riester-Rente wird durch die hohe Zulage nochmals enorm reduziert.

Wer wird gefördert?

 

Grundsätzlich werden nach §§ 10a, 79 ff. EStG alle in der gesetzlichen Rentenversicherung Pflichtversicherten gefördert (vgl. § 10a Abs. 1 Satz 1 i.V.m. §§ 1 ff. SBG VI), also insbesondere Arbeitnehmer/innen und Auszubildende (§ 1 Satz 1 Nr. 1 und 3a SGB VI). Außerdem z.B. auch nicht erwerbstätige Eltern in der Kindererziehungszeit (erste drei Lebensjahre des Kindes), Wehr- und Zivildienstleistende sowie Beamte / Berufs- und Zeitsoldaten, geringfügig
Beschäftigte, die auf Sozialversicherungsfreiheit verzichtet haben und Arbeitslose. Weitere Fälle der Förderberechtigung sind dem § 10a EStG zu entnehmen.

Wie werden Beiträge, Zulagen und Renten steuerlich behandelt?

 

Die Inanspruchnahme der Riester-Förderung ist nur dann möglich, wenn die eigenen Beiträge aus individuell versteuertem und verbeitragtem Einkommen fließen. Die Förderzulagen sind zunächst steuerfrei. Vermögenswirksame Leistungen oder der Arbeitgeberzuschuss können nicht als nach § 10a EStG förderfähige Beiträge eingebracht werden (§ 82 Abs. 4 Nr. 1 EStG).

 

Die aus den Beiträgen und Zulagen entstehende Rente ist voll einkommensteuerpflichtig, unterliegt jedoch nicht der Beitragspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Für wen ist Riester interessant?

 

Eine allgemeine Aussage, für wen die Riester-Förderung interessant ist, kann nicht getroffen werden, da sie von den individuellen Gesamtumständen abhängt. Im Einzelnen hängt diese Frage von folgenden Faktoren ab:

  • Familienstand
  • Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Einkommen (Allein-, Doppelverdiener)
  • Anzahl der Kinder
  • Höhe des Einkommens
  • Höhe des jährlichen (eigenen) Sparbetrages

Vor- und Nachteile im Überblick

 

Vorteile:

  • Möglichkeit des Erhalts staatlicher Zulagen für nahezu alle Arbeitnehmer
  • Automatische Günstigerprüfung durch die Finanzverwaltung im Rahmen der Einkommensteuererklärung. Es wird geprüft, ob ein Sonderausgabenabzug zu einer höheren Steuererstattung führt, als ein Anspruch auf Zulage besteht
  • Wahrnehmung aller Vorteile der Philips Pensionskasse (Alters- / Invaliditäts- und Hinterbliebenenabsicherung, Unternehmenszuschuss, keine Provisionen / Abschlussgebühren, Übertragbarkeit des Altersvorsorgevermögens im Rahmen von § 4 Betriebsrentengesetz (BetrAVG) i.V.m. § 97 EStG, keine Anrechnung bei Hartz IV)

Nachteile:

 

  • Rückzahlung sämtlicher Zulagen bei schädlicher Verwendung des Altersvorsorgevermögens (hierzu zählt z.B. auch die Verlegung des Wohnsitzes ins Ausland) während der gesamten Vertragsdauer (auch während der Auszahlungsphase).
  • Administrativer Aufwand (z. B. Zulagenanträge, Angaben in Steuererklärung) und Kontrollaufwand des Mitglieds (z.B. Mindesteigenbeiträge).

Was muss das Mitglied tun?

 

Um die volle Riester-Förderung / Zulage zu erhalten, muss ein bestimmter Mindestteil des sozialversicherungspflichtigen Jahresgehaltes in eine zusätzliche Altersvorsorge (z.B. in die Pensionskasse) eingebracht werden (§ 86 Abs. 1 EStG). Die maximale Förderung wird gewährt, wenn das Mitglied 4 % (aktuell max. 2.100 €) seiner Einkünfte als so genannten Mindesteigenbeitrag aufwendet. Dabei werden die zu erwartenden Zulagen (§§ 84 und 85 EStG) angerechnet, d.h. die Zulage vermindert den tatsächlich aufzuwendenden eigenen Beitrag. Arbeitgeberbeiträge (»Firmenzuschüsse«) werden nicht angerechnet, da diese nach § 3 Nr. 63 EStG steuerbefreit eingebracht werden und damit bereits staatlich gefördert wurden. Ab 2005 gilt als Mindesteigenbeitrag ein Sockelbetrag von € 60 p.a. (§ 86 Abs. 1 Satz 4f. EStG). Wird der Mindesteigenbeitrag nicht erbracht, so erfolgt eine relative Zulagenkürzung.

 

Wichtig: Das Mitglied sollte seine Einkommenssituation jährlich überprüfen und die Beiträge entsprechend anpassen, um jeweils die Höchstförderung zu erhalten.

Wie läuft die Förderabwicklung zwischen PPK und Mitglied?

 

Die PPK sendet Mitgliedern, die gemäß Antrag die Förderung nach §§ 10a, 79 ff. EStG in Anspruch nehmen möchten, grundsätzlich im ersten Quartal des auf das Beitragsjahr folgenden Jahres einen Antrag auf Altersvorsorgezulage und eine Steuerbescheinigung nach amtlichem Vordruck zu (§ 92 EStG).

 

Dieser Antrag ist vom Mitglied auszufüllen und umgehend an die PPK zurückzusenden. Die PPK erfasst die Daten aus dem Antrag, ergänzt diese ggfs. um fehlende Angaben und übermittelt vorliegende Daten in elektronischer Form an die bei der Deutschen Rentenversicherung Bund angesiedelte zentrale Stelle („Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen – ZfA“). Die zentrale Stelle prüft anhand des Zulagenantrags den Zulagenanspruch, setzt die Höhe der Zulage fest und überweist die entsprechenden Beträge an die PPK. Die Zulage wird durch die PPK als Einmalbeitrag im Tarif 2008 unmittelbar zur Erhöhung der Anwartschaft verwendet (gemäß der gesetzlichen Vorgabe in § 90 Abs. 2 Satz 3 EStG).

 

Mitglieder / Zulageberechtigte können die PPK schriftlich bevollmächtigen, jährlich die Zulage automatisch zu beantragen (§ 89 Abs. 1a EStG). Die Vollmacht wird unter Nr. 10 des Antrages auf Altersvorsorgezulage durch Unterschrift erteilt. In diesen Fällen erhalten die betreffenden Mitglieder lediglich die Steuerbescheinigung. Die Pensionskasse stellt den Antrag auf Altersvorsorgezulage jährlich wiederkehrend automatisch für das Mitglied. Das Mitglied spart sich den administrativen Aufwand jährlich einen Antrag zu stellen und muss lediglich Änderungen (z. B. zum Familienstand, zum Kindergeldbezug oder bei Geburt eines Kindes) der Pensionskasse unverzüglich zu melden.

 

Mit Hilfe der Steuerbescheinigung können die Aufwendungen für den Altersvorsorgevertrag (Summe aus Eigenbeiträgen und Zulagen bis zu definierten Obergrenzen, § 10a Abs. 1 Satz 1 EStG) durch das Mitglied in der Einkommensteuererklärung als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Das Finanzamt prüft im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung, welche der beiden Fördervarianten (Zulage oder Steuerersparnis) für den Berechtigten günstiger ist. Wenn die Steuervorteile aus dem Sonderausgabenabzug größer als die Zulage sind, wird der Differenzbetrag als Steuergutschrift erstattet.

Was ist darüber hinaus von PPK-Mitgliedern zu beachten?

 

Schädliche Verwendung (§§ 93 – 95 EStG)

 

Unter »schädlicher Verwendung« versteht man eine der Riester-Förderfähigkeit entgegenstehende Nutzung des geförderten Altersvorsorgevermögens. Diese führt in jedem Fall dazu, dass sowohl sämtliche im Zeitverlauf erhaltene Zulagen sowie evtl. zusätzliche Steuererstattungen zurückzuzahlen sind.

 

Folgende Sachverhalte lösen eine schädliche Verwendung aus:

  • Auszahlung des geförderten Altersvorsorgevermögens an den Zulageberechtigten unter Missachtung der Regelungen des § 93 EStG,
  • Beendigung der unbeschränkten Einkommensteuerpflicht durch Aufgabe des inländischen oder des gewöhnlichen Wohnsitzes (Abs. 1 EStG). Ausnahme: Wird für das Beitragsjahr ein Antrag auf unbeschränkte Steuerpflicht gestellt, handelt es sich nicht um eine schädliche Verwendung (§ 95 Abs. 1 i.V. mit § 1 Abs. 3 EStG).

    Der Zeitpunkt des Wohnsitz- / Aufenthaltswechsels ist dabei unerheblich, so dass eine etwas weitergehendere Lebensplanung notwendig wird. So ist es zum Beispiel relevant, ob das Mitglied im Ruhestand ins Ausland ziehen möchte. Rentner, die beispielsweise in den Süden auswandern, aber auch ausländische Arbeitnehmer, die im Alter in ihre Heimat zurückkehren möchten, müssen die erhaltenen Zulagen und Steuervorteile zurückzahlen. Bei vorübergehendem Auslandsaufenthalt vor Beginn der Rentenzahlung kann allerdings die Rückzahlung der Zulagen zunächst gestundet und nach der dauerhaften Rückkehr nach Deutschland erlassen werden.

Nach § 94 EStG liegt die Verpflichtung zur Abführung des „Rückzahlungsbetrages“ bei der PPK, die Verfahrensweise ist dort gesetzlich geregelt. Dies bedeutet, dass die PPK in den vorgenannten Fällen der schädlichen Verwendung keine Wahl hat und den Rückzahlungsbetrag zu Lasten des Mitgliedes begleichen muss. 

 

Den Mitgliedern ist daher zu empfehlen, beim Vergleich der Varianten und der Entscheidung für Riester nicht nur eine geldwerte Betrachtung durchzuführen, sondern auch die recht engen Anforderungen an Riester-Anwartschaften zu berücksichtigen.

Zertifizierung der PPK

 

Die PPK benötigt keine Zertifizierung, da es sich nicht um einen Altersvorsorgevertrag im Sinne des Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetzes (§ 1 Abs. 2 AltZertG) handelt. Vielmehr ergibt sich die Riester-Förderfähigkeit der Beiträge zur PPK aus dem EStG (§ 82 Abs. 2 Satz 1). Dennoch besitzt die PPK (zwecks korrekter Abwicklung mit der ZfA als Riester-Anbieter (§ 80 EStG) eine Anbieternummer.

Steuerliche Betrachtung

Alle Vorteile und Möglichkeiten

Hinsichtlich der Besteuerung der Beiträge hat ein Mitglied folgende Möglichkeiten:

1. Steuerbefreiung durch Entgeltumwandlung nach § 3 Nr. 63 EStG

Beiträge sind bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung steuer- und sozialabgabenfrei. Darüber  hinaus können bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung  steuerfrei eingezahlt werden. Dadurch unterliegt die Rentenleistung der nachgelagerten Versteuerung.

 

Der Arbeitnehmer hat bei unterjährigem Arbeitgeberwechsel (auch innerhalb eines Unternehmens) die Möglichkeit die Steuervergünstigungen nach § 3 Nr. 63 EStG mehrfach voll auszunutzen.

 

2. Pauschalversteuerung nach § 40 b EStG

Mitglieder der Pensionskasse, die bis zum 31.12.2004 erstmals eine Entgeltumwandlungsvereinbarung mit ihrem Arbeitgeber abgeschlossen haben (sogenannte Altzusagen), konnten bislang zusätzlich zu den Förderbeiträgen aus 1. einen Betrag von bis zu 1.752,- € pro Jahr pauschalversteuert nach § 40 b EStG mit einem Steuersatz von 20 % versteuern.

 

Die Rentenleistung ist nur mit ihrem Ertragsanteil zu versteuern. Der jeweilige Ertragsanteil ist vom Alter des Rentenempfängers bei Rentenbeginn abhängig.

 

Mit Inkrafttreten des Betriebsrentenstärkungsgesetzes kann die Pauschalversteuerung nur noch unter bestimmten Voraussetzungen genutzt werden.

 

3. Individuelle Versteuerung (»Riester-Rente«)

Die staatliche Förderung (sogenannte »Riester-Rente«) setzt voraus, dass der Arbeitnehmer seinen Beitrag aus individuell versteuertem Entgelt leistet.

 

Auf Antrag wird eine vom Beitrag, Familienstand und der Anzahl der Kinder abhängige Zulage gewährt, die im Zusammenhang mit der individuellen Steuererklärung seitens des Finanzamtes gegen die Vorteile des Sonderausgabenabzugs verglichen wird. Die für den Steuerpflichtigen günstigere Lösung wird durchgeführt.

 

Die Rentenleistungen unterliegen der vollen nachgelagerten Besteuerung sowie der Sozialabgabenpflicht.

 

4. Vervielfältigungsregelung/Nachzahlregelung nach § 3 Nr. 63 EStG

Bei Beendigung des Dienstverhältnisses gibt es die Möglichkeit, im Rahmen einer Abfindungszahlung steuervergünstigte Einmalzahlungen in die Pensionskasse einzubringen.

 

Bei ruhenden Dienstverhältnissen (z. B. aufgrund von Elternzeit) und einem beitragsfrei gestellten Pensionskassen-Vertrag kann für jedes „ruhende“ Kalenderjahr ein Betrag von bis zu 8 % der Beitragsbemessungsgrenze (max. 10 Kalenderjahre) steuerfrei nachgezahlt werden.

Ihre Ansprechpartner

Carolin Müller
Fon +49 40 5078 2973
c.mueller@philips-pk.de

Sabina Wegner
Fon +49 40 5078 2974
s.wegner@philips-pk.de

Luigine Würffel
Fon +49 40 5078 2975
l.wuerffel@philips-pk.de