Offenlegungsverordnung

Offenlegungsverordnung

 

Stand: Januar 2022

 

Auf der eigenen Homepage und in den Kundeninformationen veröffentlicht die Philips Pensionskasse (VVaG), kurz Pensionskasse, die folgenden Aussagen und Festlegungen bzw. weist ausdrücklich auf die „Nachhaltigkeitsstrategie für die Kapitalanlagen“ hin.
Der Aufsichtsrat und die Vertreterversammlung der Pensionskasse werden kontinuierlich über Änderungen im Umgang mit der Offenlegungsverordnung und der Nachhaltigkeitsstrategie informiert. (Art. 3 und 12 der EU-OV).

 

Pensionskassen in Deutschland sind gehalten, die Inhalte und Vorgaben des „Merkblattes zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken“ der BaFin aus 12/2019 und der „Verordnung (EU) Nr. 2019/2088 (Offenlegungsverordnung)“ (EU-OV) vom 27.11.2019, gültig ab 10.03.2021, bezgl. der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten in der Kapitalanlage zu beachten bzw. umzusetzen.

 

Die Pensionskasse hat zur Erfüllung dieser Aufgaben sowie aus dem Wunsch heraus, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden, eine „Nachhaltigkeitsstrategie für die Kapitalanlagen“ entwickelt. Diese Strategie wird jährlich vom Gesamtvorstand überprüft und ggf. angepasst und erweitert. Anhand von ausgewählten Einzelkriterien, konkreten Anlagegrenzen und generellen Ausschlüssen werden einzelne Nachhaltigkeitsaspekte in die Anlagepolitik einbezogen.

 

Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit (Proportionalität) berücksichtigt die Pensionskasse gem. Art. 4 (1) b) der EU-OV keine möglichen negativen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren bei ihren Investitionsentscheidungen.
Die in den technischen Regulierungsstandards (Regulatory Technical Standards) der europäischen Aufsichtsbehörde in Brüssel geforderten umfangreichen Vorgaben an die Überprüfung entsprechender Einflüsse auf die Nachhaltigkeit bei jeder Anlageentscheidung können von der Pensionskasse nicht eingehalten werden. Die vorhandenen Ressourcen und die generelle Komplexität der Anlagenstruktur lassen eine vollumfängliche Umsetzung der geforderten Standards nicht zu. Insbesondere gilt dies für die jederzeitige Kontrolle der Vorgaben der technischen Standards im Falle der extern vergebenen Mandate aller Art.

 

Es ist nicht damit zu rechnen, dass sich an dieser Einschätzung zukünftig etwas ändern wird.

 

In der Vergütungspolitik für den Vorstand und die Schlüsselfunktionen der Pensionskasse sowie die Führungskräfte der Philips Pensions-Service eG finden sich keine Anreize, die das Eingehen von Nachhaltigkeitsrisiken unterstützen würden. Gleiches gilt für die Erreichung bestimmter Nachhaltigkeitsziele (Art. 5 der EU-OV).

 

Die Master-Spezial-AIF (Alternative Investmentfonds) für Wertpapiere und Immobilien sind gem. Art. 6 (1) der EU-OV klassifiziert. Diese Festlegungen sind in den vorvertraglichen Informationen bzw. den Anlegerinformationsdokumenten zu den AIF entsprechend dokumentiert und werden von der zuständigen Kapitalverwaltungsgesellschaft laufend überwacht

 

Die zuletzt gegebenen Zusagen für Beteiligungen an Erneuerbaren Energien Projekten und an Immobilien-Spezial-AIF erfolgten u. a. an solche Produkte, die die Vorgaben der Art. 8 und/oder 9 der EU-OV erfüllen. Der entsprechende Nachweis für die Eingruppierung wird über Zertifizierungen der Produkte durch unabhängige Ratingagenturen erbracht. Eine interne Überprüfung der Ausweise geschieht mangels vorhandener Kapazitäten nicht.

 
 

Philips Pensionskasse (VVaG)
– Der Vorstand –