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aus dem Versicherungsbereich

Bundesverfassungsgericht entscheidet zugunsten von Pensionskassenrentnern

Aufgrund eines Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (AZ: 1 BvR 100/15 und 1 BvR 249/15) in Karlsruhe vom 27.06.2018 dürfen Krankenkassen auf Rentenzahlungen von Pensionskassen keine Beiträge erheben, soweit die Pensionskassenbeiträge nach Ende des Arbeitsverhältnisses vom Arbeitnehmer privat gezahlt wurden.

 

Durch die Beschlussfassung fällt ein Wettbewerbsnachteil für den Durchführungsweg Pensionskasse weg. Die private Fortführung nach Ausscheiden aus dem Unternehmen bleibt damit attraktiv und empfehlenswert.

 

Gemäß Stellungnahme des GKV-Spitzenverbandes im Rundschreiben 2018/545 vom 15.10.2018 sind nicht abführungspflichtige Anteile zur Kranken- und Pflegeversicherung, welche im Rahmen des Zahlstellenverfahrens abgeführt wurden, durch die Zahlstelle zurückzurechnen bzw. zu erstatten. Sofern die Beitragsabführung nicht über die Zahlstelle erfolgte, ist die Krankenkasse für die Prüfung und Erstattung der Beiträge zuständig. Die zuständigen Krankenkassen werden in diesem Fall i.d.R. bei den Pensionskassen einen formlosen Nachweis über die Höhe des betrieblichen und privaten Anteils des Versorgungsbezuges für den Erstattungszeitraum einfordern.

 

Da die Melde- sowie Beitragskorrektur einen erheblichen Verwaltungsaufwand darstellt, kann diese erst im Jahr 2019 vorgenommen werden, ohne dass Ansprüche für das Jahr 2014 verjähren.

 

Die Philips Pensionskasse (VVaG) befindet sich bereits in der Prüfung und Umsetzung der o. g. Beschlüsse. Wir bitten jedoch um Verständnis, dass diese noch andauern wird. Aufgrund der gesetzlichen Regelungen gehen Ihnen jedoch keine Ansprüche verloren.

 

Wer ist nicht betroffen?

Nicht betroffen sind Rentner, die in einer privaten Krankenversicherung voll versichert sind.
Ebenso nicht betroffen sind Rentenbezieher die bis zum Rentenbeginn im Unternehmen beschäftigt waren und niemals Beiträge aus privaten Einkommen gezahlt haben oder sich nach Ende des Arbeitsverhältnisses haben beitragsfrei stellen lassen.

 

Förderhöchstgrenze für Beiträge zur Pensionskasse 2018/2019

Der steuerfreie Höchstbetrag für die Entgeltumwandlung wurde in 2018 von bisher 4 % auf 8 % der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung (West) angehoben, der sozialversicherungsfreie Höchstbetrag bleibt weiterhin bei 4 %.

 

Dies bedeutet, dass in 2018 bis zu € 260 monatlich steuer- und sozialabgabenfrei sowie weitere € 260 monatlich steuerfrei per Entgeltumwandlung eingezahlt werden können.

 

In 2019 können Sie voraussichtlich bis zu € 268 monatlich steuer- und sozialabgabenfrei sowie weitere € 268 monatlich steuerfrei per Entgeltumwandlung einzahlen.

 

Sollten Sie eine Anhebung Ihrer Beiträge planen, bitten wir einen entsprechenden Antrag an uns zu stellen.
Für nähere Informationen oder eine Simulationsrechnung rufen Sie uns gerne an.

 

Rentenbezugsmitteilungen 2017/2018

Im Februar 2018 haben wir wieder fristgerecht nach amtlich vorgeschriebenem Verfahren an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) die im abgelaufenen Kalenderjahr zugeflossenen Leistungen aller Rentenbezieher mit einer Aufteilung der Versteuerungsarten übermittelt.

 

Rentenbezieher erhalten nur dann eine Mitteilung von uns, wenn sich der Leistungsbetrag für das komplette Jahr (Brutto-Jahresrente) zum Vorjahr geändert hat. Andernfalls ist die letzte Mitteilung weiterhin gültig. Bitte übernehmen Sie die Werte in Ihre Steuererklärung. Die in 2017 abgeführten Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung können Sie der Jahresmitteilung 2017 entnehmen.

 

Die Vorbereitungen für die Rentenbezugsmitteilungen 2018 sind für Ende d. J. geplant.

 

Lebensbescheinigung 2018

Im ersten Halbjahr 2018 hat die Philips Pensionskasse (VVaG) die turnusmäßige Lebensbescheinigungsaktion durchgeführt.

 

Die nächste Anforderung der Lebensbescheinigung ist für das Jahr 2020 geplant.

 

Weitere Informationen finden Sie im Bereich FÜR RENTNER.

 

Wahl Mitgliedervertreter 2018

Die Vertreterversammlung ist das oberste Organ der Philips Pensionskasse (VVaG) und setzt sich aus gewählten Vertretern der Mitglieder zusammen. Diese werden alle fünf Jahre neu gewählt.

 

Am 25.09.2018 hat die satzungsgemäße Mitgliedervertreterwahl der Philips Pensionskasse (VVaG) stattgefunden.

 

Aufgabe eines Mitgliedervertreters ist es, die Interessen der Mitglieder zu vertreten.

 

Die Vertreterversammlung besteht nach der Wahl für die nächsten 5 Jahre aus 75 Mitgliedervertretern.

Ihre Ansprechpartner

Carolin Müller
Fon +49 40 5078 2973
c.mueller@philips-pk.de

Sabina Wegner
Fon +49 40 5078 2974
s.wegner@philips-pk.de

Luigine Würffel
Fon +49 40 5078 2975
l.wuerffel@philips-pk.de