Das Geschäftsjahr 2016

Höchste Beitragseinnahmen der Geschichte

Am Ende des letzten Geschäftsjahres 2016 hatte die Pensionskasse 12.090 aktive Mitglieder.
Die Beitragseinnahmen betrugen Mio € 14,6 und lagen damit auf dem höchsten Niveau seit Bestehen der Pensionskasse. Die Rentenzahlungen sind auf Mio € 35,9 angestiegen.

 

Auch im vergangenen Jahr dauerte das Umfeld historisch niedriger Zinsen in Deutschland an. Große Teile des Jahres wiesen für fast alle Laufzeiten deutscher Staatsanleihen negative Renditen auf und notierten damit weit unter den Verzinsungsanforderungen der Rentenzusagen der Pensionskasse.

 

Für den merklichen Anstieg der Nettoverzinsung auf 3,29 % waren neben höheren Erträgen aus den Immobilienanlagen und den Beteiligungen für Erneuerbare Energien die Ausschüttungen aus den Spezial-AIF maßgeblich.

 

Die Buchwerte der Gesamtanlagen haben sich im Geschäftsjahr 2016 nur geringfügig erhöht. Primär wurden hier die Anlagen in Aktien und Immobilien sowie in Beteiligungen ausgeweitet.
Das interne Risikomanagement hat die Gesamtanlagen regelmäßig verschiedenen internen und aufsichtsrechtlich vorgegebenen Stresstests mit einjährigem Horizont unterzogen.

 

Die Pensionskasse hat zu allen Berichtsterminen sämtliche Tests uneingeschränkt bestanden. Auch die für einen längeren Zeitraum zu erstellenden Simulationsrechnungen (Asset-Liability-Studien) bestätigten die positive Einschätzung der Gesamtlage. Die einschlägigen Eigenkapitalanforderungen wurden von der Pensionskasse stets erfüllt.

 

Im Fazit kann somit davon ausgegangen werden, dass sich auf Grund der Erkenntnisse aus dem zeitnahen Risikomanagement und der insgesamt breiten Streuung in den Anlagen sowie den begleitenden Sicherungsmaßnahmen keine bestandsgefährdenden Gefahren aus der Kapitalanlage ergeben sollten.

 

Die Pensionskasse verfügt über einen ausgewogenen Versicherungsbestand und vorsichtig dotierte Rückstellungen. Die Risiken des Versicherungsverlaufes werden durch den Verantwortlichen Aktuar überwacht.

 

Die letzten aktuariellen Prüfungen der biometrischen und der Zins-Risiken haben ergeben, dass kein unmittelbarer Bedarf für eine Verstärkung der Deckungsrückstellung besteht.

 

Die dennoch erfolgte Verstärkung der Deckungsrückstellung verfolgt das Ziel, den Rechnungszins in den Tarifen auf 3,00 % abzusenken, um dem Anlageumfeld, speziell den extrem niedrigen Zinsen, zu begegnen. Im Ergebnis sollen die zugesagten Rentenleistungen auf diese Weise langfristig abgesichert werden.

 

Für die kommenden Jahre bestehen zahlreiche Unsicherheitsfaktoren. Zu nennen sind die Entwicklung der Zinsen und Währungen, ein Wiederaufflackern der Euro-Krise, die konkrete Umsetzung des »Brexit«-Beschlusses sowie der Maßnahmen des neuen US-Präsidenten (Protektionismus, Inflation), die Fortdauer des Niedrigzinsumfeldes, die Gefahr von Blasenbildungen in Teilen der Kapitalmärkte, gesetzliche und aufsichtsrechtliche Veränderungen sowie die Entwicklung der Mitarbeiterzahl im deutschen Philips Konzern und bei den beteiligten Unternehmen.

 

Die Pensionskasse begegnet diesen Herausforderungen durch eine angemessene Kapitalanlagepolitik und ein kontinuierliches Risikomanagement für das Gesamtunternehmen. Dabei wird u.a. auch laufend der Einsatz neuer Anlagearten und Investmentstile überprüft und fallweise umgesetzt.

 

Die definierten Anlagegrundsätze in Kombination mit den vorhandenen hohen stillen Reserven sollten es auch in den nächsten Jahren ermöglichen, eine Rendite darzustellen, die es attraktiv macht, eine Mitgliedschaft in der Philips Pensionskasse (VVaG) auszubauen oder eine solche neu einzugehen.

 

Die Pensionskasse unternimmt selber erhebliche Anstrengungen, z. B. durch ein neues Logo und einen neuen Web-Auftritt ab Mitte 2017, um Neumitglieder für die Einrichtung zu gewinnen und den Kontakt zu den Versicherten zu optimieren.

Geschäftsberichte

Der Geschäftsverlauf der letzten Jahre

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