Offenlegungsverordnung

Offenlegungsverordnung

 

ab 10. März 2021
 
 
 

Pensionskassen in Deutschland sind gehalten, die Inhalte und Vorgaben des „Merkblattes zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken“ der BaFin aus 12/2019 und der „Verordnung (EU) Nr. 2019/2088 (Offenlegungsverordnung)“ (EU-OV) vom 27.11.2019, gültig seit 10.03.2021, bezgl. der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten in der Kapitalanlage zu beachten bzw. umzusetzen.

 

Die Philips Pensionskasse (VVaG) hat zur Erfüllung dieser Aufgaben sowie aus dem Wunsch heraus, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden, eine „Nachhaltigkeitsstrategie für die Kapitalanlagen“ entwickelt. Diese Strategie wird jährlich überprüft und ggf. angepasst und erweitert. Anhand von ausgewählten Einzelkriterien, Anlagegrenzen und generellen Ausschlüssen werden bewusst Nachhaltigkeitsaspekte in die Anlagepolitik einbezogen.

 

Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit (Proportionalität) berücksichtigt die Philips Pensionskasse (VVaG) gem. Art. 4 (1) b) der EU-OV nicht ausdrücklich eventuelle negative Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren bei ihren Investitionsentscheidungen. Die in dem Entwurf für die technischen Regulierungsstandards (Regulatory Technical Standards) der europäischen Aufsichtsbehörde in Brüssel geforderten umfangreichen Vorgaben an die Überprüfung entsprechender Einflüsse auf die Nachhaltigkeit bei jeder Anlageentscheidung können von der Philips Pensionskasse (VVaG) nicht eingehalten werden. Die vorhandenen Ressourcen und die generelle Komplexität der Anlagenstruktur lassen eine vollumfängliche Umsetzung der geforderten Standards nicht zu. Insbesondere gilt dies für die jederzeitige Kontrolle der Vorgaben der technischen Standards im Falle der extern vergebenen Mandate aller Art.
Es ist nicht damit zu rechnen, dass sich an dieser Einschätzung zukünftig etwas ändern wird.

 

In der Vergütungspolitik für den Vorstand und die Schlüsselfunktionen der Philips Pensionskasse (VVaG) sowie die Führungskräfte der Philips Pensions-Service eG finden sich keine Anreize, die das Eingehen von Nachhaltigkeitsrisiken unterstützen würden.

 
Die Master-Spezial-AIF (Alternative Investmentfonds) für Wertpapiere und Immobilien sind als „sonstige“ Finanzprodukte gem. Art. 6 (1) der EU-OV klassifiziert. Diese Festlegungen sind in den vorvertraglichen Informationen bzw. den Anlegerinformationsdokumenten zu den AIF entsprechend dokumentiert.

 

Auf der Homepage und in den Kundeninformationen veröffentlicht die Philips Pensionskasse (VVaG) die zuvor getroffenen Aussagen umfassend und regelmäßig bzw. weist ausdrücklich auch auf die Nachhaltigkeitsstrategie für die Kapitalanlagen hin.